Meine Erfahrung mit Geburt würde ich rundum als positiv beschreiben. Ich durfte meine eigenen Kräfte walten lassen in der Zuversicht und mit dem Vertrauen meiner Hebammen. Zu keinem Zeitpunkt fühlte ich mich bedrängt durch ihre Gegenwart und erfuhr die beiden eher als eine Erweiterung meiner Selbst. Ihr Einfühlvermögen und die Ruhe und Zuversicht die ausgestrahlt wurde, erweiterte mein Bewusstsein und mein Vertrauen in mich, in die Situation und weil Geburt so groß ist, auch in das ganze Universum.

Bereits zu Beginn meiner Schwangerschaft konnte ich mir sehr gut
vorstellen, unser Baby bei uns zu Hause auf die Welt zu bringen. Anke
hatten wir während meiner vorherigen Schwangerschaften bereits an
unserer Seite. Sie erzählte uns von ihrer Hausgeburtstätigkeit und ich
fand den Gedanken schön, zu Hause in Geborgenheit zu entbinden.

Klaras Geburt war toll. Sie kam unerwartet schnell zur Welt - nach einem langen Vorspann, wenn man so will. Immer wieder denke ich daran, wie sehr uns die Hebammen von Hand-in-Hand geholfen haben, vor, während und nach der Geburt.

Meine Erfahrung mit meinem ersten Kind im Krankenhaus waren von Stress und
schlechter Behandlung geprägt. Diese Geburt wird mir ewig als sehr negative
Erfahrung erhalten bleiben.

Geburtsbericht von Ida am 12. Oktober 2017
Den ganzen Tag über schon hatte ich das Gefühl, Fruchtwasser zu verlieren. Ich war mir aber nicht so ganz sicher, da es sehr wenig war. Einige Stunden und Unterhosen später war ich mir ziemlich sicher, dass es Fruchtwasser sein musste.


22.05. (SSW 40+3) Heute muss ich zum Frauenarzt, die ärztliche 3-Tage-über-Termin Kontrolle. Der Termin strengt mich an, danach fühle ich mich schlapp und müde und wieder erkältet. Zu Hause schlafe ich fast den gesamten Rest des Nachmittags. Gegen Abend geht es mir wieder besser, ich werde nochmal ein wenig aktiv und räume rum, bevor ich ins Bett gehe.

H eim
A nkommen
U msorgt
S elbstvertrauen
G elassenheit
E nergie
B eisammen
U nvergesslich
R ythmus
T raum
HAUSGEBURT

Schwangerschaft
36+5
Es geht mir richtig gut. Ich habe endlich praktisch keine Schwangerschaftsbeschwerden mehr und bin emotional auch ausgeglichen.
Ich denke trotzdem noch ein paar Mal darüber nach, dass ich froh bin, wenn die 37. SSW vollendet ist.

Das geborgene und sichere Gefühl der gewohnten Umgebung für mich während der Geburt und für unsere kleine Tochter direkt nach ihrer Geburt war für mich ein so schöner Gedanke, dass ich die Überlegung zu einer Hausgeburt schon direkt von Beginn der Schwangerschaft an hatte. Mein Mann hat mich in meinem Wunsch für eine Hausgeburt unterstützt. Das hat mir viel Kraft und Sicherheit gegeben.